The Knick

The Knick

Hinsehen oder Wegsehen, das ist bei dieser Serie die Frage? Aber was sich auf jeden Fall lohnt ist zuhören, der Soundtrack aus minimalistischer elektronischer Musik ist ein guter Kontrast zur im 19. Jahrhundert angesiedelten Krankenhaus Serie. Wenn man an Krankenhausserien denkt hat man sofort Bilder von Serien wie Emergency Room oder Greys Anatomie im Kopf. Doch diese Serie ist komplett anders. Sie ist dreckig und Ärztliche Moral wird nicht sehr groß geschrieben. Viel mehr dominiert der Zeitgeist in der sie angesiedelt ist. Die Handlung von The Knick spielt im gleichnamigen New Yorker Krankenhaus. Wir sind in der Pionierzeit der Vereinigten Staaten, der Tod ist allgegenwärtig und die Medizin steht in ihren Kinderschuhen. Ärzte wetteifern um die Entwicklung neue Heilverfahren, Rassen und Frauen Diskriminierung ist an der Tagesordnung.

Steven Soderbergh setzt den Cast rund um Clive Owen so gut in Szene, dass jeder Charakter gleichzeitig als Monster aber auch als Schutzengel in Erscheinung tritt. Diese Serie bietet alles  was eine gute Drama Serie haben muss: Intrigen, Verschwörungen, gelegentliche Happy End´s aber vor allem Spannung. Jede folge macht einen  Süchtiger, man will wissen wie die Geschichte weitergeht.

Die Serie ist nicht für Personen mit schwachen Magen geeignet, es vergeht keine Folge in der nicht ein Patient mit offenen Eingeweiden im Auditorium liegt und die Chirurgen ohne großartige technische Hilfsmittel versuchen eine Operation durchzuführen. Wer aber an Splatter- oder Horrorserien wie The Walking Dead gewohnt ist, sollt auch mit The Knick keinerlei Probleme bekommen.

Wir geben der etwas anderen Artzserie von Steven Soderbergh 5 von 5 Punkten!

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Ralph Dörflinger

Lanparty und ESport Urgestein aus Kärnten - Twitter: @rdoerflinger - FB: fb.com/ralph.doerflinger - Web: www.ralph-doerflinger.at

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